Der Strokkur (deutsch Butterfass) ist ein Geysir in Island. Er befindet sich neben dem Großen Geysir im Heißwassertal Haukadalur.
Genau wie die ganze Insel ist auch Islands Flora und Fauna historisch gesehen sehr jung. Sowohl die Tierwelt, als auch die Pflanzenwelt Islands, sind nicht sehr artenreich. Ein Grund hierfür sind auch die klimatischen Bedingungen.
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Island - Klima, Fauna, Flora

Kurzinfo

Genau wie die ganze Insel ist auch Islands Flora und Fauna historisch gesehen sehr jung. Sowohl die Tierwelt, als auch die Pflanzenwelt Islands, sind nicht sehr artenreich. Ein Grund hierfür sind auch die klimatischen Bedingungen.
Klima und Jahreszeiten
Das Klima auf Island ist – wie die Lage der Insel vermuten lässt – ozeanisch kühl, aber vom warmen Golfstrom geprägt. Dadurch ist der Winter relativ mild. Allerdings wird es aber auch im Sommer nie richtig warm. Mit einer Temperatur von durchschnittlich 13 °C sind die Monate Juli und August die wärmsten auf der Insel. Die Niederschläge betragen bis zu 2000 mm im Jahr – im Süden kann es noch nasser sein: Hier fallen bis zu 4000 mm. Die durch den Klimawandel stetig steigende Durchschnittstemperatur macht sich auch auf Island bemerkbar: Gletscherzungen schmelzen und kleinere Gletscher tauen ganz ab.
Flora und Fauna
Island ist vulkanischen Ursprungs, dem entsprechend ist auch der Boden vulkanisch und steinig. Dies beeinflusst nicht nur die Bauweise der Häuser, sondern natürlich auch ganz massiv die Flora auf Island. Weiter wird die Pflanzen- und Tierwelt von den extremen Witterungsbedingungen auf der Insel geprägt. Ein Großteil der Insel liegt ganzjährig unter einer dicken Eis- und Schneedecke.
Zur Zeit der Besiedlung war Island wahrscheinlich ziemlich dicht bewaldet. Die Siedler vernichteten allerdings diesen Baumbestand und sorgten so dafür, dass der Boden dem Wetter schutzlos ausgesetzt war. Die geografische Lage bedingt, dass es auf Island sehr windig ist, was wiederum Auswirkungen auf Pflanzen- und Tierwelt hat.
Die Vegetation auf Island ist zweigeteilt: Zum einen gibt es die kargen, steinigen Schotter- und Lavawüsten im Hochland, zum anderen die grünen, satten Küstenregionen. Die Pflanzenwelt Islands besteht zum Großteil aus 'eingewanderten' Pflanzen, von denen man die meisten auch in Norwegen und einen Teil in Grönland findet.
Neben vielen Moosen wachsen hier auch unterschiedliche kleine Büsche. Die Isländer bauen viel Rhabarber an, auf Grund der geringen Temperaturen ist der Erntezeitraum viel länger als in Deutschland. In freier Natur wachsen im Spätsommer vor allem viele Blaubeersorten. Wer dann gerade auf Island ist, sollte zum Þingvellig fahren, wo in der Vergangenheit alljährlich die Versammlung Allthing tagte. Hier findet man unzählige verschiedene Blaubeeren, die man direkt von diesem geschichtsträchtigen Boden naschen kann. Zu den leckeren Beeren gibt es einen atemberaubenden Blick!

Auf Island gibt es neben Nutztieren wie Schafen auch Polarfüchse, die wahrscheinlich schon vor den ersten Siedlern auf der Insel lebten. Mit den Menschen kamen auch Feld- und Waldmäuse. Neben den Kleintieren leben allerhand verschiedene Vögel auf der Insel. Gerade an den Steilküsten nisten viele Seevögel. Wenn man Glück hat, kann man hier sogar den ein oder anderen Papageientaucher sehen.
Und dann lebt auf Island natürlich noch das weltbekannte Islandpferd. Nicht nur Pferdefans sind von dieser einzigartigen Rasse angetan, die die Gangart Tölt – eine außergewöhnliche Gangart – beherrschen.
In dem kalten Wasser vor Island leben viele Meerestiere. Neben Walen, die man mit viel Glück bei einem Bootausflug sehen kann, finden sich hier in den Sommermonaten unzählige Heringe. Noch heute ist die Zeit, in der die Heringe gefangen werden, eine ganz besondere auf Island.